Steirische Harmonika: Das solltest du wissen

Es ist absolut nicht sonderlich schwer die Ziach zu erlernen. Schon nach wenigen Unterrichts-Stunden lassen sich schon die ersten Stücke selbst spielen. Ehemals wurde diese Kunst oftmals von Generation zu Generation weitergegeben. Größtenteils von seinem Vater vielmehr Opa bekam man Unterricht.

DSC_1434Das geht heutzutage doch unproblematischer. Ein gewisses Grundlagenwissen können dabei Videos aus dem Internet erklären. Unter Einsatz von einem Lehrer, der vielleicht privat Unterricht gibt, geht es sicher am schnellsten. Unter anderem eine Musikschule ist eine lohnende Anlaufstelle.

Auch nach Noten kann man die Steirische erlernen, was unter anderem von vielen Musikschulen angeboten wird. Wer schnell und nur für den Hausgebrauch dieses schöne Instrument erlernen will, für denjenigen ist die Griffschrift die geeignetste Methode.

Die Steirische ist wirklich leicht zu lernen, auch deswegen ist sie so populär. im Grunde braucht man keine Noten zu können, denn, wie bereits bekannt, gibt es für die einzelnen Stücke die sogenannte Griffschrift. Sie zeigt welche Knöpfe man drücken muss.

Auf der rechten Seite besitzt die Steirische diverse Reihen. Zudem wird sie auch Diskantseite genannt. Es gibt Steirische mit 3 und 4 Reihen. Das ist eigentlich die Regel. Auch 5 Reihige werden gebaut.

Das Besondere an der steirischen Harmonika

Bei Wikipedia lässt sich nachlesen, dass die Steirische Harmonika ein diatonisches und wechseltöniges Handzuginstrument ist. Je nachdem, ob man drückt beziehungsweise den Balg zieht, erklingt ein anderer Ton. Deswegen wird sie auch Knöpferharmonika genannt. Die Steirische ist auch unter den allgemein verbreiteten Bezeichnungen wie Harmonie, Ziach besser gesagt Harmonie bekannt.

Aus dem Bass, Balg, Korpus und der Diskantseite ist die Steirische größtenteils aufgebaut. Die Diskant-Seite befindet sich auf der rechten Seite. Auf jener Seite wird die Melodie gespielt. Auf der linken Seite spielt man den Begleitbass. Mit Hilfe des Balges wird durch die Stimmzungen die Luft gedrückt.

Dieser markante Helikonbassklang ist abgesehen von dem Erscheinungsbild das Typische einer Steirischen Harmonika. In Slowenien soll er vermutlich erstmals integriert worden sein, als um 1870 die ersten Steirischen Harmonikas produziert wurden. Den Namen haben die Helikonstimmplatten, genauer der Helikonbass, von der Helikontuba. Einen typisch charakteristischen sonorigen Klang zeichnet diesen Helikonbass aus.

Die Bezeichnung hat die Helikontuba kommt von seiner schraubenförmigen geschraubten Aussehen. Spiralförmig heißt, das aus dem Griechischen übersetzte Wort Helix.

Man unterscheidet zwei verschiedenartige Helikonbässe. Ihn gibt es als einfache und doppelte Ausführung. Der Bass der Steirischen Harmonika ist aus dem Bass der zweiten Reihe und dem Grundbass aufgebaut. Die Bässe werden in der zweiten Reihe mit primitiven und die Grundbässe mit doppelten Helikonbässen ausgerüstet, weil eben mehrfach nicht immer hinreichend Platz im Gehäuse den Steirischen Harmonikas ist.